Venenerkrankung
Wer tagsüber viel sitzt oder steht, der bekommt es am Abend zu spüren: müde und schwere Beine, kribbelnde Füße, angeschwollene Fesseln. Oft wird es
uns erst dann bewusst, dass die Venen Tag für Tag eine enorme Leistung vollbringen: Bis zu 7000 Liter sauerstoffarmes Blut fördern sie täglich zum Herzen
zurück. Die dauerhaft ungenügende Leistungsfähigkeit der Venen, volkstümlich "Venenschwäche" genannt, ist die häufigste Ursache von Beinbeschwerden.
Krampfadern sind Zeichen einer Venenerkrankung
die - wenn sie rechtzeitig erkannt und behandelt wird - nicht zu einem schweren Venenleiden führen muss. Was viele nicht wissen: Neben den
oberflächlichen Krampfadern gibt es auch tiefliegende Veränderungen, die nicht sichtbar, deswegen aber nicht minder gefährlich sein können. Mögliche Folgen:
Thrombosen oder ein "offenes Bein". Frauen leiden besonders unter Krampfadern. Sie besitzen eine angeborene Schwäche des Bindegewebes. Aber auch hormonelle
Veränderungen, z. B. während der Schwangerschaft, die Kombination von "Pille" und Rauchen, Schuhe mit hohen Absätzen, Sitz- oder Stehberufe, Bewegungsmangel
und Übergewicht lasten zusätzlich auf den Beinen.
Zum Einsatz kommen Laser- und mikrochirurgische Sklerotisierungstechniken, die beide folgende Vorteile haben:
- Vorwiegend Teilanästhesie
- Vollständige Rekonstruktion
- Geringe Schmerzen
- Keine störende Narbenbildung