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Schweißdrüsen Absaugung

Hyperhidrose

Sobald der Körper (z.B. in der Achselhöhle) mehr als 100 mg Schweiß pro 5 Minuten produziert, wird dies bereits als pathologisch definiert und als Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) bezeichnet.

Viele Menschen leiden unter der Neigung zum übermäßigen Schwitzen insbesondere im Achselbereich. Dies bezeichnet man auch als axilläre Hyperhidrose. Die Weiterentwicklung und Verfeinerung der Technik des Absaugens von Schweißdrüsen in diesem Bereich bringt Patientinnen und Patienten große Erleichterung.

Der minmal-invasive Eingriff wird in sogn. Tumeszenz-Lokalanästhesie durchgeführt und ist daher eine ambulante Operation. Man benötigt nur zwei kleine Stiche unter- und oberhalb der Achselhöhle als Zugang zum Operationsgebiet. Anschließend werden die Schweißdrüsen nach Aufweichung des Gewebes durch die Tumeszenzlösung abgesaugt. Die kleinen operativen Zugänge werden mit Klammerpflaster verschlossen sowie ein Druckverband angelegt. Die nachoperative Schwellung bildet sich nach wenigen Tagen zurück.

In der Regel können die Patientinnen und Patienten direkt nach dem Eingriff wieder am Alltagsleben teilnehmen. Empfehlenswert ist es sich 1 oder 2 Tage nach der Operation freizunehmen, um event. erforderliche Kontrolluntersuchungen durchführen zu können.

Die Achselhöhle ist direkt nach der Operation quasi trocken, die Schweißdrüsen sind ja bereits abgesaugt. Die abgesaugten Schweißdrüsen können sich nicht mehr erneuern. Es kommt auch nicht zu einer kompensatorischen Schweißübersekretion an anderen Körperstellen. Lediglich die nervale Versorgung von noch verbliebenen Schweißdrüsen kann sich wieder regenerieren, so daß es im Laufe der Zeit wieder zu einer leichten Schweißdrüsensekretion wieder kommen kann, die jedoch dann nur sehr geringgradig ausfällt.

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